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Ausflug zu den Zürcheroberländer Hochmooren: der Selegermoor Park

selegermoor

Meine Kollegin und ich sind sehr naturverbunden und verbringen gerne den Tag draussen mit tollen Erlebnissen oder kleinen Wanderungen. Nun war es wieder mal so weit und wir hatten ein Datum gefunden, an dem wir die Natur erkunden wollten. Aber wohin? Meine Kollegin ist sehr gut im Recherchieren, daher überliess ich es ihr. Sie stiess durch einen Tipp auf das Selegermoor in Rifferswil im Zürcheroberland, genauer im Knonaueramt. Die Medienmitteilung schrieb: den Besuchern präsentiert sich auf 120’000 m2 ein farbenprächtiges Naturerlebnis der Rhododendren und Azaleen. Dies machte uns glustig.

Rhododendron im Selegermoor

Rhododendron

Die Anfahrtsanleitung führt einem direkt vor den Park oder man unternimmt noch eine kleine Wanderung vom nächsten Dorf aus bis nach Rifferswil. Nun, wir fuhren mit dem Auto nach Mettmenstetten und parkierten dort direkt am Bahnhof. Von da führte uns der Weg durch das Dorf Mettmenstetten an den Waldrand hinauf, vorbei an idyllischen Bauernhöfen, Weiden, auf welchen Tiere grasten, kleinen Bächen und durch kleine Waldteile. Das Wetter war herrlich sonnig und mit einer leichten Brise perfekt für diesen Ausflug.

Wir waren circa 1 Stunde unterwegs, dabei ging es weiter an wunderschönen Fachwerkhäusern vorbei direkt zum Selegermoor Park. Die Eintrittskarte für Erwachsene befindet sich bei 12.00 Franken, was ich total in Ordnung finde. Man darf so lange bleiben, wie man will. Es hat lauschige Bänke für ein Picknick oder man kann sich auch im Park-Beizli sich mit einer hausgemachten Wähe bewirten lassen.

Fachwerkhaus Selegermoor Mettmenstetten

Fachwerkhaus

Der Park ist mit guten Wegen und Wegweisern ausgestattet. Die Wege führten stets am kühlenden Moor mit kleinen Moorseen entlang. Wir schlenderten durch den Park und genossen die Ruhe und die mystische Stimmung. Nach den vielen Eindrücken genossen wir einen kleinen Rast im Beizli und tankten neue Energie.

Der Gründer des Parks war Robert Seleger im Jahre 1953. Er führte ein Projekt für die Frühjahrsblumenschau in Zürich. Er stiess bei einem Fund einer besonders schönen Föhre auf das Moor. Ab diesem Tag wurde sein Ehrgeiz geweckt für dieses Moorgebiet und er gründete den Park. Mittlerweile hat sich die Genossenschaft Migros Zürich an diesem Park mit einer Patronsvereinbarung verpflichtet, dass dieser Park auch nach dem Tod von Herrn Seleger im Jahre 2000 weitergeführt und subventioniert wird.

Für die Rückkehr von Rifferswil nach Mettmenstetten leisteten wir uns die Busfahrt direkt zum Bahnhof. Dieser Ausflug ist natürlich auch sehr bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln machbar. Wem die Wanderung bis zum Park nicht zusagt kann mit dem Bus auch direkt zum Park fahren und dort den Aufenthalt geniessen.

Der Park ist von April bis Oktober geöffnet, daher lohnt es sich den Park in voller Blütenpracht zu besuchen. Falls man die Pflanzen nicht mehr aus dem Kopf kriegt, hat es direkt noch Stände mit Setzlingen und Fachkräfte, die man um Rat und Tricks fragen kann.

 

Quellen:
www.selegermoor.ch
www.wanderland.ch

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